Besondere Orgelmusik mit Wiener Flair
Die erst 22jährige Wienerin Susanne Werpechowski präsentiert sich erstmals in Mainz im Rahmen der diesjährigen, internationalen Reihe mainzer orgel komplet in St. Bonifaz.
Mit ihrem Programmkonzept: „Vom Tanzen und Träumen“ bietet sie eine attraktive Melange, die Musik aus der Barockzeit, der Spätromantik und des 20. Jahrhunderts unter einen eindrucksvollen programmatischen Bogen spannt. Neben Werken von Bach oder Reger interpretiert Susanne Werpechowski auch die bekannte C-Dur Toccata des österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Den kurzen geistlich-dominikanischen Impuls, der in der mainzer orgel komplet üblich ist, gestaltet der Dominikanerpater Philipp J. Wagner OP.
Susanne Werpechowski gehört nicht nur in Wien zum vielbeachteten, noch sehr jungen Solistennachwuchs. Innerhalb von nur wenigen Jahren hat sie sich wie einige andere jungen Solistentalente zum angehenden Profi entwickelt und für sich den Übergang vom ambitionierten Musizieren zum anspruchsvollen künstlerisch-konzertanten Auftritt geschafft.
Vor kurzem noch erhielt die damals jugendliche Susanne Werpechowski in Österreich mehrfach erste Preise auf Landes- und Bundesebene für ihr Klavier- und Orgelspiel. Zwischenzeitlich wurde sie auch bei einem international besetzten Orgelwettbewerb als erste Preisträgerin ausgezeichnet und konnte darüberhinaus bereits vielfältige Konzerterfahrungen sammeln.
Die Konzertreihe mainzer orgel komplet fördert ausschließlich die junge Solistengeneration. Deshalb konzertieren seit mehr als 10 Jahren nur junge, bereits ausgezeichnete OrganistInnen, die noch keine 30 Jahre alt sind. Getragen wird diese Reihe vom Mainzer Dominikanerkonvent in enger Kooperation mit dem Orgelverein Mainz-Neustadt e.V. Im Jahr 2026 unterstützt auch die Stadt Mainz diese „u30“-Konzerte und freut sich darüber, dass der internationale künstlerische „Nachwuchs“ zum Teil auch aus den Mainzer Partnerstädten seinen Weg nach St. Bonifaz findet.
Im direkten Anschluss an die mainzer orgel komplet gibt es im Gemeindesaal von St. Bonifaz die Gelegenheit zur kurzen Begegnung bzw. zum Gespräch mit dem Solisten.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind für die Pflege der Orgelmusik in St. Bonifaz gedacht.
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