17jähriger Orgel-Solist aus Dijon präsentiert in St. Bonifaz Einblicke in französisch-deutsche Klangwelten
Man muss schon einige Besonderheiten mitbringen, wenn man als junger Orgel-Solist in
die engere Auswahl für die Konzertreihe mainzer orgel komplet kommen will.
Diese konzertanten Auftritte sind üblicherweise den jungen SolistInnen vorbehalten, die nicht nur der u30-Generation angehören, sondern die auch ein professionelles, anspruchsvolleres musikalisches Niveau repräsentieren.
Die jährlich 8 Konzerttermine in Mainz sind unmittelbar mit jeweils einem Konzert-Auftritt in Düsseldorf gekoppelt, so dass das Interesse an so einem Auftritt innerhalb der jüngeren Organisten-Generation sehr hoch ist.
Für das Abschlusskonzert der diesjährigen Konzertreihe wurde der noch jugendliche Franzose Cheng Zhong (Foto) ausgewählt, der im Jahr 2009 in der französischen Partnerstadt Dijon geboren wurde. Auf Vorschlag von Professor Frédéric Mayeur wurde dieser junge Musiker in die engere Auswahl aufgenommen und konnte sich gegen andere MitbewerberInnen durchsetzen.
Cheng Zhong präsentiert sich als Solist an der Oberlinger-Späth-Orgel mit ihren 44 Registern und 3 Manualen. In seinem Konzertprogramm bietet er faszinierende Einblicke in deutsche wie auch französische Orgelkompositionen und schafft damit auch abwechslungsreiche musikalische Begegnungen.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind für die Pflege der Orgelmusik in St. Bonifaz gedacht.
An diesem Konzertabend gestaltet der Dominikanerpater Ralf Sagner OP den kurzen
geistlich-dominikanischen Impuls, ein wichtiges Element in der mainzer orgel komplet.
Im direkten Anschluss an die mainzer orgel komplet gibt es dann im Gemeindesaal von St.
Bonifaz die Gelegenheit zur kurzen Begegnung bzw. zum Gespräch mit der jungen Solistin.
Seit 2013 fördert die Konzertreihe mainzer orgel komplet ausschließlich die junge Solistengeneration (u30). Die Konzertreihe wird getragen vom Orgelverein Mainz-Neustadt e.V. in enger Kooperation mit dem Mainzer Dominikanerkonvent.
In diesem Jahr unterstützt die Stadt Mainz zusätzlich diese „u30“-Konzerte, weil auch der
internationale künstlerische „Nachwuchs“ –zum Teil aus den Mainzer Partnerstädten–
seinen Weg nach St. Bonifaz findet.
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